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Liebe Besucher/Besucherin meiner Website, zurzeit gibt es keine Reiseangebote von " Easternstar".

Ich werde ab dem 14.Juni 2011 für längere Zeit auf Trekking - Tour in Russland unterwegs sein.

Für Interessierte stelle ich gerne meine Reiseroute vor,welche frei ist von Daten und Zeiten, aber immer von den örtlichen Gegebenheiten abhängt.

Am 14.Juni  werde ich von Zürich via Stockholm nach St.Petersburg fliegen.Hier werde ich mich mit meinem einzigen ständigen Begleiter treffen; er hat "4 Pfoten"

St.Petersburg

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Peter der Grosse

Die Stadtgründung von Sankt Petersburg ist Gegenstand eines um Peter dem Großen gewobenen politischen Mythos. Danach soll der weitsichtige Zar bereits bei deren erstem Anblick eine unbewohnte und öde Sumpflandschaft an der Newa-Mündung zum Standort seiner zukünftigen Hauptstadt, eines „Fensters zum Norden“ für Russland, ausgewählt haben.

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Peterhof

In der südlichen beziehungsweise süd-westlichen Umgebung Sankt Petersburgs sind das Schloss Peterhof, Pawlowsk und die Stadt.Puschkin beliebte Ausflugsziele. Im Letzteren kann man im Katharinenpalast das legendäre Bernsteinzimmer besichtigen. Der Peterhof ist eine direkt am Meer gelegene weite Schlossanlage mit Palast, Schlosskirche, Orangerie, kleinen Lustschlössern wie „Mont Plaisir“, „Marly“ und einer besonders schönen Fontänen-Anlage in Hanglage, der sogenannten Kaskade, mit markanten vergoldeten wasserspeienden Bronzeskulpturen.

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Panzerkreuzer Aurora

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Winterpalast

 

Sankt Petersburg (russ. Са́нкт-Петербу́рг, Sankt-Peterburg, in Russland oft als Пи́тер Piter abgekürzt), 1924 bis 1991 Leningrad (Ленинград) genannt, ist mit über 4,8 Millionen Einwohnern die nach Moskau zweitgrößte Stadt Russlands und eine der größten Städte Europas sowie die nördlichste Millionenstadt der Welt.

Sankt Petersburg liegt im Nordwesten des Landes an der Mündung der Newa in die Newabucht am Ostende des Finnischen Meerbusens und ist die nürdlichste Millionenstadt der Welt. Sie wurde 1703 von Peter dem Grossen auf Sumpfgelände nahe dem Meer gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee durchzusetzen.    

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PETER UND PAUL FESTUNG.

die Peter und Paul Festung – eine befestigte Insel, auch Haseninsel genannt, auf der dem Prospekt gegenüberliegenden Seite der Newa, mit zugehöriger Kathedrale, in der Zaren und Großfürsten beerdigt wurden. In einer Kapelle der Kathedrale wurde auch der letzte Zar Nikolaus II. mit seiner Familie und seiner Dienerschaft beigesetzt. In der Festung wurden schließlich auch zahlreiche Prominente der russischen Geschichte (im frühen 19. Jahrhundert zum Beispiel die Dekabristen. . Der Kreuzer Aurora kann auf derselben Newa-Seite nordwestlich der Festung besichtigt werden.

Da ich schon einige Male in St.Petersburg war, wird diesmal mein Besuch in dieser faszinierenden Stadt nur kurz sein, denn

am 15.Juni werde ich in die Russische Barentsregion aufbrechen. Zuerst geht es in die Republik Karelien.Die Stadt Petrosavodsk wurde 1703 gegründet und ist mit 270 000 Einwohnern die Landeshauptstadt.

KARTE KARELIEN

 

Fast die Hälfte Kareliens wird von Gewässernbedeckt,dabei die beiden grössten Seen Europas Ladoga und Onega.

Die Geschichte Kareliens lässt sich bis in die Urzeit zurückverfolgen.An den Ufern des Onegasees und des Weissen Meeres sind Stein-zeichnungen erhalten welche vor 6000 Jahren in die Klippen gemeisselt wurden.

Sehenswert sind auch zahlreiche historische Bauwerke , vorallem Klöster und Kirchen.

An vielen Orten dokumentieren Denkmäler die oftmals brutalen Ereignisse unseres Jahrhunderts:

Die Monumente des Finnisch-Russischen Krieges, die Gefangenenlager der Stalin Zeit und auch der Weissmeer-Onega-Kanal ("Stalinkanal") bei dessen Bauarbeiten über 100000 Zwangsarbeiter ihr Leben liessen.

Die weitläufige Klosteranlage auf der Insel Valaam im Lagdogasee ist das nächste Ziel. Weiter geht es auf die Insel Kishi im Onegasee mit seinem Holzkirchen Ensemble, traditionellen Häusern und Sammlung historischer Gegenstände. Die Holzkirche von Kishi mit ihren 22 Kuppeln steht auf der UNESCO Liste der Weltkulturgüter.

 

Verklärungskirche auf KISHI

Hier werde ich bestimmt mein Zelt aufschlagen um das ganze näher kennenzulernen....

Weiter in nördlicher Richtung nach Kondoponga eine Industriestadt nördlich von Petrosavodsk mit 37000 Einwohnern. In der Nähe ein schönes Naturgebiet mit dem Kivatch-Wasserfall.

 

Fichier:Kivach.jpg

Kivatch Wasserfall

Den zweitgrössten Flachwasserfall Europas erreicht man durch grüne Wälder mit karelischen Birken und Nadelbäumen vorbei an malerischen Seen.

Da am Ende der 30er Jahre dem einst so wilden Wasserfall das Wasser durch ein Kraftwerk genommen wurde,hat er heute nicht mehr die Hälfte seiner ursprünglichen Kraft.

Seinem Wasser sagt man auch Heilkraft zu.

 

Weiter geht mein Trip Richtung Norden zum Weissen Meer nach Belomorsk.Von Belomorsk nach                               

Murmansk

Die Stadt wurde im Oktober 1916 unter dem Namen Romanow am Murman gegründet.Romanow war der Familiename der Russischen Zarendynastie,als Murman wurde in Russland die Nordküste der Halbinsel Kola bezeichnet. Bereits kurz nach der Februarrevolution und dem Sturz des letzten russischen Zaren wurde die Stadt im April 1917 in Murmansk umbenannt. Murmansk liegt am Arktischen Ozean nahe an der Grenze zu Norwegen und hat 317500 Einwohner, damit ist Murmansk die grösste Stadt der Arktis. Der Hafen von Murmansk bleibt durch die Ausläufer des Golfstroms auch im Winter Eisfrei.

 

 

Noch heute ist Murmansk welches bis 1991 militärisches Speergebiet war Hauptstützpunkt der Russischen Nordmeerflotte.

Die Gegend um Murmansk gilt als das grösste Atommülllager der Welt Einen grossen Teil davon bilden ausgebrannte Brennstäbe und Kernreaktoren ehemaliger, nach denm Zusammenbruch der Sowjetunion stillgelegte Atom-U-Boote.

Zusätzlich zur Nordmeerflotte ist 2 Kilometer nördlich von Murmansk die russische Eisbrecherflotte Atomflot mit nuklear sowie konventionell betriebenen Schiffen beheimatet.

Die ca. 2 Tage in Murmansk sind einer ausführlichen Stadtbesichtigung und wenn möglich auch die Besichtigung der Hafenanlagen und Ankerplätze der Nordmeerflotte gewidmet.Murmansk ist mein Ausgangspunkt zu einer weiteren Expedition auf die Kola - Halbinsel

Kola Halbinsel                                                         l 

Chibinen (Oblast Murmansk) 

 

Chibinen

Diei Halbinsel Kola wird von mehreren, teils reissenden Flüssen durchflossen:der längste Fluss ist Ponoi, der wasserreichste Tulonia

   

Mein nächstes Ziel ist

Archangelsk


File:Arkhangelsk view from Vysotka.jpgDie Stadt hat eine Bevölkerung von 1'212156 Einwohnern . Der Oblast liegt im Norden der Osteuropäischen Hochebene und ist durch polares Klima mit strengen Wintern und kühlen Sommern gekennzeichnet. Wichtigster Fluss ist die nördlich Dwina.

Die russische Besiedlung des Gebietes, in der vorher finnisch-ugrische Stämme lebten, begann im 11.und 12 Jahrhundert. Mit der Gründung von Archangelsk durch Iwan den Schrecklichen im Jahre1584 begann sich der Handel zu entwickeln, da sie die erste Hafenstadt Russlands war.Archangelsk das im Krieg nicht erobert wurde, war während der gesamten Kampfhandlungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion der wichtigste Nachschubhafen, über den die Amerikaner die Rote Armee und das Landesinnere mit Hahrung und Waffen versorgte. Die Region ist reich an Bodenschätzen wie Ergas,Erdöl und Diamanten.

Bekannt sind ausserdem die Weltraumstation Plessezk und die Klosteranlagen auf der Insel Solowetzki im weissen Meer welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.Sie sind auch mein nächstes Ziel...

 

        File:Coat of Arms of Arkhangelsk oblast.png            
Das Wappen von Archangelsk ( Erzengel )

 

Solovetski Kloster

Das Kloster der Verklärung Christi und seine zahlreiche Einsiedeleien befinden sich auf den Solovki-Inseln im Weißen Meer. Die ersten Mönche, die hier 1429 die erste kirchliche Gemeinschaft gründeten, waren hl. German und Sawwati. Die weitere Entwicklung des Klosters wurde vom hl. Sossima angetrieben. Dieser Heilige ließ sich zum ersten Mal an der Stelle nieder, wo sich das heutige Kloster befindet. Das Solovetsky Kloster wurde zu einer Hochburg des orthodoxen Christentums im Norden Russlands, aber auch zu einer Festung an der Grenze des russischen Reiches und zu einer mächtigen Hürde auf dem Weg schwedischer, finnischer und anderer Eroberungszüge.

Seine Blütezeit erreichte das Kloster unter der Führung des Abtes Philipp, der später zu dem Märtyrer-Metropolit (Erzbischof) wurde. In der Zeit von Philipp wurden am Solovetsky See zahlreiche Kanäle gegraben, welche die vielen Süßwasserseen auf den Inseln verbanden und viele majestätischen Klosterbauten errichtet, darunter auch die Kathedrale zu Verklärung Christi. Ende des XVI. Jahrhunderts unter dem Zaren Feodor Ioannovitsch wurden die berühmten Klostermauern erbaut, welche aus meterdicken Felsblöcken zusammengesetzt sind und sehr viele Angriffe unbeschadet überstanden haben. Der letzte Angriff, welchen die Klostermauern abgewehrt haben, war der des britischen Geschwaders im Jahre 1854. Während dieses Angriffs haben die Schiffskugeln die Gebäude des Klosters stark beschädigt, von den Verteidigern des Klosters ist aber niemand zu Schaden gekommen, also musste der Angriff ohne Erfolg beendet werden.

Um die Jahrhundertwende des XIX.- XX. Jahrhunderts wurde das Solovetsky Kloster zu einem russlandweit berühmten Wallfahrtsort, welcher Pilger aus dem gesamten Russischen Reich anzog. Die damalige Klosterwirtschaft kann man als mustergültig bezeichnen. Die Mönche beschäftigten sich mit Fischen, Bein- und Holzschnitzerei und pflegten den Klostergarten. Im Kloster gab es auch eine Ikonenmalwerkstatt. Für die damalige Zeit sehr fortschrittlich waren das elektrische Kraftwerk (eines der ersten im ganzen Land) und die biologische Forschungsstation. In der Sakristei des Klosters bewahrte man Schenkungen und Gaben der russischen Monarchen und anderer berühmter Wohltäter auf.

1920 schließ die erste sowjetische Regierung das Kloster, und 1923 fing sie an, das Kloster in das tragisch berühmte Lager für politische und Strafgefangene SLON zu verwandeln, von Alexander Solschenizyn als «Archipel GULAG» im gleichnamigen Werk verewigt. Dies machte die Solovki zu einer «neuen Golgatha» des russischen Volkes. Unzählige Geistliche, Intellektuelle, Künstler, aber auch einfache Russen haben hier gelitten und ihr Leben gelassen. Ende 1980er Jahre entstand in Russland eine Bewegung, die Inseln wieder zu einem Ort des Gebets und der Andacht zu machen. Um diese Zeit entstand auf den Inseln die seit langem erste orthodoxe Kirchengemeinde und die langsame Wiederherstellung des klösterlichen Lebens fing an. 1992 kehrten auf die Inseln die Reliquien der heiligen Klostergründer zurück.

 

 

 

 

Solovetsky Inselgruppe befindet ich im nördlichen Teil der Onega Bucht des Weißen Meeres, 165 südlich vom Polarkreis. Zur Inselgruppe gehören mehr als 100 Inseln, 6 davon sind relativ groß: Bolschoj Solovetsky, Anser, Bolschaja Muksalma, Malaja Muksalma, Bolschoj Sajatsky, Maly Sajatsky. Die Gesamtfläche der Inselgruppe beträgt 300 qkm. Die Insel Bolschoj Solovetsky, die größte Insel im Weißen Meer, hat die Fläche von 219 qkm.

Die höchsten Punkte der Solovki Inseln sind Berg Werbokolskaja auf der Insel Anser (86 m), Berg Sekirnaja auf der Insel Bolschoj Solovetsky (74 m), Berg Golgatha auf der Insel Anser (64 m ).

Die Einzigartigkeit der Natur auf den Solovki-Inseln ist nicht nur durch die geographische Abgeschiedenheit der Inselgruppe, sondern auch durch ihr besonderes Mikroklima geprägt: der Winter auf den Inseln ist mild, der Frühling ist kälter als der Herbst und der Sommer ist relativ kühl. Die Jahreszeiten wechseln sich etwa zwei Wochen später als auf dem Festland ab.

Die Besonderheit der Natur auf den Solovki Inseln besteht darin, dass man auf einer kompakten Fläche von nur einigen Quadratkilometern solche Naturlandschaften antreffen kann, welche auf dem Festland viele Hundert Kilometer entfernt voneinander liegen. Das sind Tundra (5% der Gesamtfläche der Inselgruppe), Waldtundra (10%), Taigawald (mehr als 60%), Seen (13%), Sümpfe (12%).

Das nächste Ziel ist das Ob Delta das ich voraussichtlich nur mit der Nord-Eisenbahn und dem Polar Pfeil erreichen werde

SCHEMA DER STRECKENFÜHRUNG DER NORDEISENBAHN

Darin ist auch der erste Teil meiner Route zum Ural und Ob Delta enthalten. Archangelsk-Colbitschegorsk-Cocnogorsk-Workuta.

Bei der Station Tschum,etwa 50 km vor Workuta zweigt der ab 1947 realisierte westsibirische Teil der Polarkreis-Eisenbahn zum Ob ab.

 

 ZUG DER NORDEISENBAHN UNTERWEGS IM SÜDURAL

Die Fahrt durch den nördlichen Ural mit der Transkontinentalen Eisenbahn , die auch viele Dörfer erreicht die keinen Anschluss an Strassen oder einen Flufghafen haben. Mit der Bahn überquert man den Ural und damit die Grenze zwischen Europa und Asien.

LABYTNANGI

Der Bahnhof Labytnangi ist Endpunkt der 195 km langen Eisenbahnstrecke die von Tschum in den Ural abzweigt.

Die Stadt liegt im nordwestlichen Teil des westsibirischen Tieflandes auf der Höhe des Polarkreises, am östlichen Fuss des Polaren Ural etwa 16 km nordwestlich der Hauptstadt des autonomen Kreises Salechard am linken Nebenarm Wyl Posl des Ob.

Es konnte nicht das ganze Projekt der von Stalin geforderten Polareisenbahn realisiert werden. Es gibt noch die Möglichkeit die nur teilweise fertiggestellten Linien mit dem Rollmaterial anzutreffen. 

   

Igarka Salehard abandoned railway in Russia 19

                                                    

Nach der Überfahrt mit der Fähre (16 km) habe ich ein weiteres wichtiges Ziel erreicht.

Datei:Salekhard - Arctic Circle monument.jpg

Polarkreis - Denkmal in Salechard

SALECHARD

Salechard  Саля'харад, Haus auf Halbinsel) ist eine russische Stadt mit rund 42.542 Einwohnern (Stand 2009) in Nordsibirien. Sie ist der Hauptort des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen

Salechard befindet sich am rechten Ufer des Ob, etwas oberhalb bzw. südwestlich des Obbusesns. Unmittelbar südlich von Salechard verläuft der nördliche Polarkreis, woran das Polarkreisdenkmal in der Stadt erinnert. Die Entfernung nach Moskau beträgt 2436 Kilometer in südwestliche Richtung. Die nächstgelegenen Städte sind Labytnangi, 16 km nordwestlich von Salechard am gegenüberliegenden Ob-Ufer gelegen, und Workuta, rund 155 km nordwestlich.

1541 Kilometer Schifffahrt auf Ob und Irtysch liegen nun vor mit. Der sich ausbreitende sibirische Himmel ist ein ganz besonderes Erlebnis. Im Norden ist die Tundra so flach, dass man buchstaeblich soweit blicken kann, bis die Wolken die Erde beruehren. Beobachten kann man das rege Treiben an den Anlegestellen, sibirische kleine Doerfer an den Ufern, die Flossschiffer, die ihr Holz Richtung Norden treiben lassen. Auf dieser Schifffahrt heisst es: Sibirien hautnah erleben.

 

Der Ob

Der Fluss Ob ist eine der wichtigen Wasserstrassen zur Erschließung des Nordens von Sibirien

neben dem Jenissei in Zentralsibirien und der Lena in Ostsibirien

Die größten Städte am Fluss sind die Millionenstadt Nowosibirsk sowie die Grossstädte Barnaul,

Surgut und Nischnewartowsk

 

 

 

NOVOSIBIRSK

Nowosibirsk (russ. Новосибирск ist nach Moskau und Sankt Petersburg die drittgrößte Stadt Russlands und die größte Stadt Sibiriens. Die Metropole der  in Westsibirien hat knapp 1,4 Mio. Einwohner und verdankt ihre Gründung dem Bau einer Brücke der Transsibirischen Eisenbahn über den Fluss Ob im Jahre 1893. Heute gibt es im Großraum Nowosibirsk sechs Brücken über den Ob, der dort teilweise fast einen Kilometer breit ist. Den Namen Nowosibirsk („Neues Sibirien“) trägt die Stadt seit 1926

Romance Tours in Novosibirsk Russia

Bildbeschreibung2


Der Bahnhof von Novosibirsk gehört zu den schönsten an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn. 

 

Es ist von Novosibirsk nur noch eine verhältnismässig kurze Strecke Schifffahrt auf dem Ob bis nach      Barnaul, diese Stadt ist Ausgangspunkt für das Abenteuer " Altai"

BARNAUL

.Barnaul (russ. Барнаул) ist die Hauptstadt der russischen Region Altai im Süden Westsibirien mit 647.703 Einwohnern

Die Stadt befindet sich 180 km südöstlich von Novosibirsk und 280 km von der Grenze zu Kasachstan. Sie  liegt am westsibirischen Hauptfluss Ob am Ostrand der Barabasteppe in sandiger Gegend.

Die Stadt Barnaul ist das Zentrum der Altai-Region, die mit der Abspaltung der Republik Altai mit der Hauptstadt Gorno-Altaisk rund ein Drittel ihres Gebietes abgab.
Barnaul ist eine der ältesten Städte Westsibiriens. Sie wurde 1730 als Kosakenfort gegründet und ist seit 1771 Stadt. Bis 1867 war sie neben Jekatrinburg die zweite offizielle Bergbaustadt Russlands

 

Der "Rote Laden"in Barnaul .

Ein jahrelanger Traum ( ich musste schon einmal kurz vor einer Trekking-Tour ins Altai in Moskau umkehren wegen der Vogelgrippe ) beginnt sich zu erfüllen !                   

 

ALTAI

 

Der Altai (russ. Алтай;und uigur. Altay „Unter dem Mond“) ist ein bis zu 4.506 m hohes mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan,Russland (Sibirien), der Mpngolei und China. Es erstreckt sich über rund 2.100 km Länge vom Quellgebiet der Flüsse Irtysch und Ob in Südsibirien bis in die Trockenregionen Sinkiangs und zum ostmongolischen Hochplateau.

Der Altai gliedert sich in drei Teile, den Russischen, den Mongolischen und den Gobi-Altai, deren höchste Gipfel über oder um 4.000 m aufragen und große Gletscher tragen. Nördlich des Mongolischen Altai liegt der geografische Mittelpunkt Asiens in der Nähe der sibirischen Stadt Kysyl.

Das Gebirge ist durch die Schönheit seiner Landschaft und Flora (Naturschutzgebiet „Goldene Berge“) und die altaische Kultur ein Anziehungspunkt für Bergsteiger und Exkursionen. Bis in Höhen von 1800 Meter sind die Berghänge mit Zedern, Kiefern, Lärchen, Fichten und Birken bewachsen. Bis zur Schneegrenze (2400 bis 3000 m) liegen Hochgebirgsweiden und -steppen. Der Altai ist reich an Bodenschätzen wie Kohle, Blei und Zink, aber auch Edelmetallen und Eisenerz.

Kutscherla See in der Republik Altai       

                                               

Fluss Kutscherla

Der Katun Fluss im Altai Gebirge                

 

 Novosibirsk - Perm

Perm (russ. Пермь) ist eine Stadt mit 986.510 Einwohnern (2010). Die Stadt liegt im Uralvorland an der Kama, etwa 1150 Kilometer Luftlinie ostnordöstlich von Moskau. 

File:Perm in Russia.png

                                 

                                                                                   

Perm wurde nach Kupfererzfunden 1723 von Wassilli Tatischtschew gegründet. Der Name der Stadt ist finnischen Ursprungs und war ursprünglich eine Landschaftsbezeichnung. 1780 erhielt Perm das Stadtrechtt und wurde 1781 Hauptstadt einer Statthalterschaft, des späteren Gouvernements Perm. 1878 bekam die Stadt einen Bahnanschluss. Ein berühmter Besucher der Stadt im 19. Jahrhundert war Alexander von Humbolt.

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Perm zu einem bedeutenden Industriezentrum. Nach der Eingemeindung von Molotow, wie der heutige Stadtteil Motowilicha seit Verleihung des selbständigen Stadtrechts 1931 hieß, im Jahre 1938 hieß auch die Stadt Perm ab 1940 Molotow (Молотов; nach Wjatscheslaw Molotow. 1957 erhielt die Stadt ihren alten Namen zurück.

In Perm befand sich das Kriegsgefangenenlager 207, Molotov,  Später in der Nachkriegszeit gab es ein großes Gulag-Lager. Das Molotow-ITL (Besserungsarbeitslager) bestand von Oktober 1950 bis April 1953. Die maximale Insassenzahl im Lager betrug 12.300 Personen, die beim Bau eines erdölverarbeitenden Werks, im Straßen-, Industrie- und Zivilbau eingesetzt wurden.]

Bis 1991 war Perm wegen seiner Rüstungsbetriebe eine für Ausländer ohne Sondergenehmigung geschlossene "verbotene" Stadt. Die Durchfahrt mit der TranssibirischenEisenbahn war jedoch möglich.

Die Kama ist ein 1.805 km langer, linker bzw. nordöstlicher und zugleich der größte Nebenfluss der Wolga im europäischen Teil Russlands.

Auf meiner Fahrt auf der Kama erreiche ich die nächste Stadt

 

Uljyanovsk

Uljanowsk (russ. Ульяновск; bis 1924 Simbirsk, russisch Симбирск) ist eine russische Großstadt an der Wolga mit 603.782 Einwohnern (Stand: 2009) und Hauptstadt des Gebietes Ulyaanovsk.

1924 wurde Simbirsk zu Ehren des kurz zuvor verstorbenen Revolutionsführers Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin), der hier 1870 geboren worden war, in Uljanowsk umbenannt. Diesen Namen behielt die Stadt auch nach dem Ende der Sowjetzeit.. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die nächste Stadt auf der Fahrt auf der Wolga gegen süden ist ......           

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Samara

Samara (russ.) Самара; 1935–1990 Kuibyschew (Куйбышев)) ist eine Industriestadt im Süden des europäischen Teils Russlands, direkt an der Wolga gelegen. Sie hat 1.134.716 Einwohner (Stand: 2009) und ist damit die sechstgrößte Stadt Russlands.

 

400 km weiter südlich, bevor die Wolga in das Kaspische Meer mündet liegt.....

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Wolgograd

(russ. Волгоград , bis 1925 Царицын/Zarizyn  , von 1925–1961 Сталинград/Stalingrad ist eine russische Großstadt mit rund 1.014.933 Einwohnern (2010). Sie ist das administrative und wirtschaftliche Zentrum der unteren Wolga. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Industriezentrum.

Durch die Schlacht von Stalingrad, den für das Deutsche Reich symbolischen Wendepunkt des Zweiten weltkrieges im Winter 1942/43, ging die Stadt in die Geschichte ein.

Die Stadt wurde 1589 als Festung gegründet, die Russland vor den Nomaden aus dem Süden schützen sollte. Die ursprüngliche Bezeichnung der Stadt ist Zarizyn (Царицын), aus dem Tatarischen sari tschin (gelber Sand) abgeleitet. Die Stadt wurde zweimal von aufständischen Kosaken eingenommen, 1670 unter Stenka Rasin und 1774 unter Jemeljan Pugatoschow .Die Stadt wurde 1589 als Festung gegründet, die Russland vor den Nomaden aus dem Süden schützen sollte. Die ursprüngliche Bezeichnung der Stadt ist Zarizyn (Царицын), aus dem Tatarischen sari tschin (gelber Sand) abgeleitet. Die Stadt wurde zweimal von aufständischen Kosaken eingenommen, 1670 unter Stenka Rasin und 1774 unter Jemeljan Pugatschow.

 

Bildbeschreibung1

Markt

Bildbeschreibung2

Panorama

Weiter Flussabwärts auf der Wolga erreicht man ......

Astrachan russ. Астрахань; ist eine Stadt an der Wolga in Russland mit 504.141 Einwohnern (Stand: 2009). Als alte Städtenamen sind Etil und İtil bekannt; beide Namen bezeichnen auch die Wolga 

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Seit dem 6. Jahrhundert war Astrachan ein wichtiger Warenumschlagplatz zwischen Europa und den Anrainern des Kaspischen Meeres. Davon zeugt auch der Name „Astrachan“ für das lockige Fell des Lamms des Karakulschafs (auch „Persianer“), das hauptsächlich über diesen Platz gehandelt wurde. Seit dem 13. Jahrhundert von Tataren besiedelt (mit dem Namen Aschtarchan), war Astrachan lange Zeit Sitz eines tatarischen Khanates, des Khanat Astrachan. Ab 1554 war es russisch. 1556 belagerte Iwan der Schreckliche die Stadt und brannte sie vollständig nieder.

1558 wurde die Stadt an ihrer jetzigen Stelle, 12 km stromabwärts, neu gegründet.

 

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In Astrachan ist in großem Maße historische Bausubstanz aus den verschiedensten Epochen erhalten. Die Stile reichen von Renaissance über Klassizismus bis hin zu (neo)maurischen sowie speziell Russischen und orthodoxen Einflüssen. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind der Astrachaner Kreml nebst Mariä - Entschlafens- und Dreifaltigkeits-Kathedrale, der Englische Hof, die Kaufmannshäuser, das Heimatkundemuseum, das Chlebnikow-Museum, das Museum des Zweiten Weltkrieges.

Mit Astrachan habe ich den südlichsten Punkt erreicht.Nun geht es weiter mit der Eisen- bahn nach Moskau.

Die Fahrt dauert ca.30 Stunden, es gibt 2 und 4 Bett Abteile. Es gibt einen speisewagen, aber auch die Möglichkeit sich selbst einen Tee oder Kaffee zu machen, in jedem Wagon steht dafür ein Samovar mit heissem Wasser. 

       

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Moskau

Zwei Züge der Russischen Eisenbahn im Jaroslawer Bahnhof in Moskau.Der Obelisk im Vordergrund trägt die Inschrift KM.0 und zeigt den Beginn der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostock über 9288 KM.

Moskau (russ. Москва́ , Moskwa) ist die Hauptstadt der Russischen Federation und mit rund 11,55 Millionen Einwohnern (2011) in der Stadt und 14,6 Millionen (2007) in der Agglomeration die größte Stadt und Agglomeration Europas.

Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit Hochschulen und Fachschulen sowie zahlreichen Kirchen, Theatern, Museen, Galerien und dem 540 Meter hohen Ostankino-Turm. Moskau ist Sitz der Russisch-Orthodoxen-Kirche: Der Patriarch residiert im Danilow Kloster, das größte russisch-orthodoxe Kirchengebäude ist die Moskauer Christ-Erlöser Kathedrale. Es gibt im Stadtgebiet von Moskau über 600 Kirchen. Seit dem 16. Jahrhundert wird Moskau auch als Drittes Rom bezeichnet. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges erhielt Moskau die Auszeichnung einer „Heldenstadt“.

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So wie damals werde ich wohl wieder auf dem Roten Platz in Moskau stehen !

 

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Die Geschichte der Kathedrale beginnt im Jahre 1552 mit dem Errichten der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit zu Ehren des Sieges des russischen Heeres über die Tataren (genauer: das Khanat Kasan). Schon drei Jahre später, 1555, wurde die aus Holz gebaute Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit abgetragen. An ihrer Stelle wurde anschließend im Auftrag des Zaren Iwan IV. (Beinamen: „Der Schreckliche“) die Basilius-Kathedrale errichtet.

 

Der Legende nach stellte Iwan der Schreckliche nach Vollendung des Baus (1561) dem Architekten die Frage, ob er in der Lage wäre, nochmals eine so schöne Kathedrale zu bauen. Dieser antwortete, er könne eine noch viel schönere Kathedrale errichten. Daraufhin soll der Zar ihm die Augen haben ausstechen lassen, auf dass dieser nicht anderswo etwas von vergleichbarer Schönheit errichten könnte. Die Legende ist allerdings frei erfunden, da Postnik Jakowlew später nachweislich viele Bauten in mehreren Städten errichtete, und auch die Kapelle zu Ehren des Basilius des Seligen wurde vier Jahre nach Iwans Tod von Postnik Jakowlew selbst dazugebautilius-Kathedrale errichtet.

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In Moskau werde ich mit dem Nachtschnellzug nach St Petersburg fahren wo ich mich von meinem         " Begleiter mit vier Pfoten" verabschieden muss.

 

 

 

 

Die nächste und letzte Stadt auf meiner Reise durch Russland  ist......

 

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Pskov

 (russ.. Псков, ist eine Großstadt im Nordwesten Russlands mit knapp 195.000 Einwohnern (Stand: 2007), etwa 290 km südwestlich von Sankt.Petersburg und nahe der Grenze zu Estland. Die Stadt ist Hauptstadt der Oblast Pskow und ist eine der ältesten Städte Russlands. Früher war sie eine mächtige Grenzfestung und Hauptstadt einer unabhängigen mittelalterlichen Republik, heute ist sie eine bedeutende Industriestadt.

 In Pskov werde ich die Grenze zu Estland überqueren,oder bereits von St.Petersburg über Wyborg die Grenze nach Finnland , diese Möglichkeiten habe ich in Betracht bezogen und werde mich je nach Reiseverlauf vor Ort definitiv entscheiden.

Fortsetzung folgt.........